Bei hohen Produktionsvolumina wirken sich wiederkehrende Bewegungen auf die körperliche Belastung der Mitarbeitenden, die Wiederholgenauigkeit der Montage und die Einhaltung des Produktionsplans aus.
Für ein konkretes Elektronikprodukt eines Kunden konstruierte unser Ingenieurteam eine spezielle Montagepresse, die in unserem eigenen Werkzeug- und Vorrichtungsbau gefertigt wurde. Sie übernimmt das Einsetzen der Steckverbinder auf beiden Seiten des Produkts sowie die Montage eines Kunststoffgehäuses. Gleichzeitig reduziert sie den erforderlichen manuellen Kraftaufwand.
Die Bedienperson positioniert die Teile in der Vorrichtung. Der Arbeitszyklus startet, sobald die Hände aus dem Arbeitsbereich genommen wurden und alle Sicherheitsbedingungen erfüllt sind. Die Sicherheitssensoren überwachen den Zugang zum Pressbereich. Ein separater Startknopf ist nicht erforderlich. Dadurch entfällt bei jedem Zyklus ein zusätzlicher Handgriff.
Die Lösung verbessert die Ergonomie am Arbeitsplatz und reduziert die körperliche Belastung, ohne die Sicherheit zu beeinträchtigen. Der kontrollierte Montageprozess senkt das Risiko von Montagefehlern und trägt zur Zuverlässigkeit des Endprodukts bei.
Unser eigener Werkzeug- und Vorrichtungsbau ermöglicht es uns, die Fertigungsmittel auf die konkrete Aufgabe und die Menschen, die damit arbeiten, abzustimmen. So schaffen wir die Voraussetzungen für einen stabileren Prozess und eine besser planbare Abwicklung der Kundenaufträge.